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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit mehr als 2200 Teilnehmern fand vom 9. bis 11. September 2010 der 8. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin in Dresden statt. Die hohen Teilnehmerzahlen spiegeln das wachsende Interesse aller in die Patientenbetreuung involvierten Berufsgruppen an palliativmedizinischen Fragestellungen wider. In 30 Workshops, von Aromapflege bis medline-Recherche, von Wundversorgung bis Angehörigenarbeit, von Kommunikation bis zum interdisziplinären Tumorboard wurden praktische Erfahrungen der verschiedenen Berufsfelder in palliative care vermittelt und ausgetauscht.
Etwa 600 Interessierte kamen ins Schauspielhaus Dresden, um einer kontrovers geführten Podiumsdiskussion zum Thema „Autonomie - bis in den Tod?“ beizuwohnen.
Die im Rahmen eines Festvortrags von Dr. Joachim Gauck angestoßenen Gedanken zum Stand der Deutschen Einheit nach 20 Jahren Wiedervereinigung mündeten in intensive Gespräche im get together.
Drei Plenarsitzungen, 30 wissenschaftliche Sitzungen, 9 Fallkonferenzen, 14 Expertentreffen und 7 Industriesymposien sowie das Hospizforum mit Beiträgen für ehrenamtlich Mitarbeitende in der Hospiz- und Palliativbetreuung zeigten das breite Spektrum der Fachtagung auf. Eine besondere Bereicherung stellten die künstlerischen Beiträge dar, so die musikalische Umrahmung der Eröffnungsveranstaltung und des get together durch die Dresdner Gruppe „Das blaue Einhorn“, die „Geistliche Abendmusik“ in der Frauenkirche unter Beteiligung der Dresdner Kapellknaben und die Auszüge aus dem Liedprogramm „Denn alle Lust will Ewigkeit“ von Franz Wittenbrink durch das Staatsschauspiel Dresden.
Wie gut, dass wir uns für das uns anfangs überdimensioniert wirkende Kongresszentrum Dresden als Austragungsort entschieden hatten. Es bot ob der deutlich über unseren Erwartungen liegenden Teilnehmerzahlen einen ansprechenden und passenden Rahmen. Unser Dank gilt neben allen Teilnehmern und Referenten den Sponsoren und INTERPLAN sowie dem Internationalen CongressCenter Dresden für die flexible und individuelle Betreuung unseres Kongresses. Wir hoffen, dass viele Kongressbesucher neben anregenden Begegnungen und Gesprächen, fachlicher und menschlicher Bereicherung auch die sonnigen Stunden auf der Elbterrasse und den Blick auf die bezaubernde Stadt Dresden in Erinnerung behalten werden.
Noch einmal möchten wir alle Tagungsteilnehmer auffordern, an der online-Evaluation des Kongresses teilzunehmen. Ihr für uns und weitere Veranstaltungen wichtiges Feedback wird mit Überraschungspreisen im Zusammenhang mit dem kommenden Kongress 2012 in Berlin belohnt.
Es grüßen herzlich
Ihre Kongresspräsidenten
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| Prof. Dr. R. Sabatowski |
Dr. Barbara Schubert |
PD Dr. U. Schuler |
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